Einführung des Swiss Radioplayers noch in diesem Jahr

In der Radiowelt der Schweiz gibt es dieses Jahr grosse Veränderungen. Die neue Technik revolutioniert die Gewohnheiten und Bräuche der Menschheit. Diesbezüglich ist die Schweiz keine Ausnahme. Noch in diesem Jahr soll der sogenannte Swiss Radioplayer eingeführt werden. Der Player bezweckt, dass Radiosender über digitale Endgeräte leichter zu finden sind. Der Beschluss vom 2. Mai 2018, den Player im Schweizer Staatsgebiet einzuführen, erfolgte durch die drei grossen Schweizer Radio-Verbände gemeinsam mit dem SRG. Zu den Verbänden gehören der „Verband Schweizer Privatradios“ (VSP), die Union nicht-kommerzorientierter Lokalradios (UNIKOM) und der französischsprachige Verband „Radio Régionales Romandes“ (RRR).

Höhere Reichweite mit dem Swiss Radioplayer

Den Swiss Radioplayer einzuführen bedarf einer soliden Vorbereitung. Erst dann kann er im September der Öffentlichkeit präsentiert werden. Es stehen zu diesem Zeitpunkt bereits über hundert Radiosender auf der Liste, die an der Verbreitung über den Swiss Radio Player teilnehmen. Das freut Jürg Bachmann, den Präsidenten des VSP. Er erhofft sich, für die teilnehmenden Sender eine höhere Reichweite generieren zu können. Anlässlich der Gründung bildeten die Verbände und die SRG gemeinsam die Swiss Radioplayer GmbH mit jeweils 25-prozentiger Beteiligung.

Einfacher und schneller den Lieblingssender finden

Beim Swiss Radioplayer handelt es sich um eine App, die das Auffinden verschiedener Radiosender erleichtern soll. Das Suchverfahren ist unkompliziert, da die Zuhörer zum Auffinden den Verbreitungskanal nicht kennen müssen. Das funktioniert beim neuen Programm automatisch. Damit können Zuhörer ihren Lieblingssender einfacher und schneller wiederfinden. Die App soll auf allen digitalen Endgeräten problemlos funktionieren. Darüber hinaus sind Autohersteller dabei, den Einsatz dieser App in der Automobilbranche durchzusetzen.

Andere Länder machen es bereits vor

Der Radioplayer existiert nicht nur in der Schweiz, sondern wurde bereits in anderen Ländern erfolgreich erprobt. Deutschland, Österreich, Belgien, Großbritannien, Norwegen sowie Kanada und Peru haben die Branchenlösung bereits eingeführt. Neben der Schweiz wird die Lösung demnächst auch in Italien und Frankreich zur Verfügung stehen.